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Kinderhilfe Bethlehem feiert 60 Jahre

01.09.2023 |  Wertschätzung für jahrzehntelange Solidarität

Luzern. Über 300 Gäste würdigten zusammen mit Bischof Felix Gmür, Basel, und Erzbischof Stephan Burger, Freiburg, die hohe Bedeutung des Vereins und des Kinderspitals für die medizinische Versorgung von kranken Kindern in Palästina. 

Wertschätzung für jahrzehntelange Solidarität aus der Schweiz äusserte Sibylle Hardegger, die Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem: Das Kinderspital Bethlehem "ist unser aller Projekt im Nahen Osten". Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Menschen und auch einer weitsichtigen Führung steht der Verein und die Förderung des Kinderspitals in Bethlehem auf soliden Füssen, so Hardegger. 
 
Hardegger betonte, dass das Kinderspital Bethlehem trotz der anhaltenden Herausforderungen ein Ort der Hoffnung und des Friedens sei:  "An dieser Brücke zum Frieden bauen wir täglich mit, wenn wir ungeachtet der religiösen oder sozialen Herkunft für das Wohl der Kinder da sind." Angesichts der steigenden Anforderungen an das Kinderspital wächst die Notwendigkeit, das Spital für kommende Herausforderungen fit zu machen. Im Jubiläumsjahr wurden daher Pläne zur Einführung einer Tageschirurgie konkretisiert, um exzellente Kindermedizin auf chirurgische Fälle auszuweiten.
 
Einspielungen von zwei palästinensischen Kinderchören, über die der Luzerner Organist Wolfgang Sieber improvisierte, erinnerten die Festgemeinde an die zentrale Rolle, die das Kind in dem längsten und erfolgreichsten Hilfsprojekt der Schweiz in Palästina spielt. So waren die Kinder aus Bethlehem nah und ihre Stimmen erinnerten an die bleibend hohe Relevanz des Projektes. Ein "Wirken in Bethlehem für eine friedvolle, gesunde, nicht-diskriminierende Zukunft für Kinder", so Erzbischof Burger, "das sind Wege in eine bessere Zukunft."